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Weniger Stress mit dem Finanzamt für Kleinunternehmer

Wer ein Kleingewerbe betreibt oder Freiberufler ist, muss dem Finanzamt seine Gewinnermittlung lediglich in Form einer sogenannten Einnahmenüberschussrechnung (EÜR) darlegen.

Für Freiberufler gilt diese Regelung immer, unabhängig davon, wieviel Umsatz oder Gewinn sie machen. Gewerbetreibende können bei ihrer Gewinnermittlung auf die kaufmännische Buchführung verzichten und lediglich eine EÜR abgeben, wenn sie nicht mehr als 500.000,00 Euro Umsatz und nicht mehr als 50.000,00 Euro Gewinn pro Jahr machen. Ansonsten gilt die Bilanzierungspflicht, ebenso wie für Unternehmen, die in das Handelsregister eingetragen sind.

Ab dem Geschäftsjahr 2012 gilt: Noch weniger Stress mit der Gewinnermittlung haben Existenzgründer und Selbständige, die weniger als 17.500,00 Euro Einnahmen im Wirtschaftsjahr haben. An Stelle des amtlichen Vordrucks können sie ihren Gewinn nun doch formlos ermitteln, indem sie Einnahmen und Ausgaben gegenüberstellen. Neben des amtlichen Vordrucks „Anlage EÜR“ kann bei der Steuererklärung zudem auf die elektronische Übermittlung der Einnahmenüberschusrechnung verzichtet werden.

Die Neuregelungen zum Jahresabschluss für Kleinstkapitalunternehmen finden Sie hier.