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Rechnungen einscannen – Was ist erlaubt und wo gibt es Schwierigkeiten?

Rechnungen einzuscannen und auf die Archivierung der Originale zu verzichten ist eine gängige Unternehmenspraxis. Das Handelsblatt berichtet, dass Ende des Monats mehrere “Urteile” zu erwarten sind, die Klarheit über die aktuelle rechtliche Situation verschaffen sollen.

Bei rund 35 Milliarden Rechnungen, die deutsche Unternehmen jährlich verschicken ist es nicht verwunderlich, dass viele Unternehmen Rechnungen nur noch in eingescannter Form archivieren. Rechtlich ist das Ganze jedoch umstritten. Um mehr Klarheit bzgl. der Anerkennung durch die Finanzämter zu erhalten, werden Ende des Monats 14 simulierte Verhandlungen durchgeführt.

In dem von der DATEV und Rechtsprofessor Roßnagel (Universität Kassel) initiierten Projekt verhandeln echte Berufsrichter und Rechtsanwälte typische rechtliche Szenarien, die sich zwischen Unternehmen und Finanzamt ergeben könnten.

Sinn des ganzen Projektes ist es auch den Gesetzgeber in die Pflicht zu nehmen. Denn wenn er die Digitalisierung und somit den Bürokratieabbau fördern möchte, ist es wichtig hierfür den rechtlichen Rahmen bereitzustellen. Ob die derzeitige Gesetzeslage dem Ziel Bürokratieabbau gerecht wird, wird sich zeigen.

Hier geht es zum Artikel im Handelsblatt