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Neue Koalition setzt positive Signale für Gründerkultur

Nach den Kahlschlägen, die Existenzgründer in Deutschland in letzter Zeit hinnehmen mussten, kann wieder aufgeatmet werden. Nicht nur der Gründungszuschuss und das Gründercoaching für Existenzgründer scheinen gerettet, es gibt auch zahlreiche weitere positive Änderungen.

Im Koalitionsvertrag der neuen Regierungsparteien CDU/CSU und SPD werden im Bereich Gründungsförderung gleich mehrere Themenbereiche aufgegriffen. Im Einzelnen sind folgende Änderungen zu erwarten, die das Unternehmertum und den Gründergeist stärken und die gesellschaftliche Anerkennung fördern sollen:

Gründungszuschuss
Das bewährte Förderinstrument für Gründungen aus der Arbeitslosigkeit wird fortgesetzt, unklar bleibt, ob es wieder den bis 2011 geltenden Rechtsanspruch geben wird.

Gründungszeit
Für Gründungen aus bestehenden Beschäftigungsverhältnissen wird es mit dem Förderinstrument „Gründungszeit“ eine neue Form der Unterstützung geben.

Gründercoaching
Professionelle Beratung ist für Existenzgründer häufig überlebenswichtig und muss daher auch finanzierbar sein. Das Gründercoaching wird offensichtlich neu aufgelegt, auch die spezielle Version für Gründungen aus Arbeitslosigkeit, das macht es vielen Gründer wieder leichter sich erfolgreich selbständig zu machen.

Gründung von Genossenschaften
Genossenschaften spielen für Existenzgründer eine eher untergeordnete Rolle. Hier sollen neue, speziell entwickelte Förderinstrumente und Rahmenbedingungen für Abhilfe sorgen.

Startups im IT-Bereich
Im IT-Bereich wird die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft gesucht. Ein innovatives Netzwerk soll unter anderem für bessere Rahmenbedingungen sorgen und bei der Internationalisierung helfen.

Darüber hinaus sollen Standardverträge für IT-Fachkräfte, Bürokratieabbau und ein neues Venture-Capital-Gesetz jungen Unternehmen den Start vereinfachen.

 

Für weitere Informationen geht es hier zum Koalitionsvertrag.