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KfW prognostiziert für 2012 erneut weniger Existenzgründungen

Die Förderbank KfW sieht Medienberichten zufolge die Zahl der Unternehmensgründungen für 2012 weiter als rückläufig an. Mit Bezugnahme auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes wird im ersten Halbjahr 2012 ein Rückgang des Gründungsgeschehens von rund 7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum genannt.

Ein stabiler Arbeitsmarkt und eine schwächelnde Konjunktur sind nach KfW-Chefvolkswirt Jörg Zeuner die Hauptursachen für diesen Trend, der durch die Änderungen beim Gründungszuschuss noch verstärkt wurden. Betrachtet man die Zahlen des Statistischen Bundesamtes genauer, dann fällt auf, dass bei der Gründung von Kleinunternehmen sogar ein Rückgang von rund 14 Prozent zu verzeichnen ist. Dies ist kein Wunder, war doch gerade für diese Art von Existenzgründungen der Gründungszuschuss bisher das wichtigste Förderinstrument, um den Sprung in die Selbständigkeit zu wagen. Aufgrund der Umwandlung des Gründungszuschusses in eine Ermessensleistung gehen diese Existenzgründer nun oftmals leer aus.

Ob der Einwand stimmt, dass sich durch die Umwandlung des Gründungszuschusses in eine Ermessensleistung die Qualität der Existenzgründungen verbessert, bleibt abzuwarten. Im Zeitraum Januar bis August haben im Jahr 2012 jedenfalls 1,2 Prozent mehr Selbständige ihr Gewerbe aufgegeben als das in der gleichen Periode 2011 der Fall war. Das zeigt zumindest ein aktueller Bericht des Statistischen Bundesamtes für den genannten Zeitraum.

Den vollständigen Bericht zur Meldung der KfW finden Sie hier: LINK