Marketinginstrumente

Die Marketinginstrumente im Marketing-Mix
Die Umsetzung der marketingstrategischen Analysen und Planungen in konkrete Handlungen und Maßnahmen ist ein entscheidender Schritt. Erst mit konkreten Marketinginstrumenten können konzeptionelle Überlegungen wirksam werden und den Erfolg eines Unternehmens positiv beeinflussen.
Die Gesamtheit der zur Verfügung stehenden Marketinginstrumente wird häufig als Marketing-Mix bezeichnet und setzt sich aus Produkt- und Programmpolitik, Preis- und Konditionenpolitik,Kommunikationspolitik sowie Distributionspolitik zusammen.
Die einzelnen Instrumente stehen auf unterschiedliche Art und Weise miteinander in Beziehung und sind auch in sich selbst weiter differenzierbar. Außerdem stehen die einzelnen Instrumente in wechselseitigem Bezug zu anderen Unternehmensbereichen sowie zu weiteren unternehmensexternen Bezugsgruppen. Die hieraus resultierende hohe Komplexität macht es auch für Gründerunternehmen erforderlich, die Marketinginstrumente untereinander und gegenüber anderen Bezugspunkten abzustimmen. Wir stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite, wenn es darum geht, Ihren Marketing-Mix zielorientiert zu entwickeln und für die richtige Abstimmung zu sorgen. Auch im Bereich der Namensfindung für Ihr Unternehmen oder einzelne Produkte sind wir für Sie da.
»Entwicklung und Abstimmung Ihrer Marketinginstrumente.«
Marketinginstrumente als Mittel zur Positionierung
Um sich am Markt und gegenüber dem Wettbewerb behaupten zu können, ist eine gut durchdachte Positionierung der beste Weg. Beim Einsatz der Marketinginstrumente sollte die gewünschte Positionierung daher stets als Orientierungspunkt dienen. Nur wenn ein Instrument der Positionierung dienlich ist, kann es als gut gewählt bezeichnet werden, in keinem Fall sollte es aber der dem Positionierungsziel widersprechen.
Die Produkt- und Programmpolitik ist hierbei häufig das prägnanteste Mittel zur Positionierung. Neben der marktorientierten Gestaltung von Produkten und Leistungen ist in diesem Zusammenhang vor allem die eigene Kernkompetenz ausschlaggebend. Denn nur wenn die Produkt- und Programmpolitik zum Kompetenzbereich eines Unternehmens passt, wird bei Kunden eine widerspruchsfreie Wirkung erzielt. Produkt und Unternehmen müssen eine Einheit bilden, es sei denn ein Produkt steht für sich alleine und das Unternehmen wird im Grunde nicht wahrgenommen. Dies ist beispielsweise bei den Produkten großer Konsumgüterhersteller häufig der Fall, die den Vertrieb ihrer Markenartikel über Einzelhandelsketten organisieren.
Die Preis- und Konditionenpolitik wird zum größten Teil vom Markt bestimmt. Denn ein Produkt oder eine Dienstleistung kann nur verkauft werden, wenn es der Preisvorstellung der Marktnachfrage entspricht. Gerade für Existenzgründer kann der Preiswettbewerb mit Konkurrenzunternehmen äußerst negative Folgen haben, wenn über längere Zeit nicht kostendeckend gearbeitet werden kann. Eine mögliche Anpassung der Produkt- und Programmpolitik kann hier einen Ausweg darstellen, um einem ausufernden Preiswettkampf zu entgehen.
Mit Hilfe der Aktivitäten, die der Kommunikationspolitik zuzurechnen sind, werden Kunden und anderen Adressaten schließlich über die von einem Unternehmen angebotenen Waren und Dienstleistungen sowie über die gewünschte Unternehmensidentität informiert. Je nach Adressat und Kommunikationsziel können die Mittel der Kommunikation sehr unterschiedlich sein. So wird klassische Werbung oder Öffentlichkeitsarbeit ebenso der Kommunikationspolitik zugerechnet, wie die Teilnahme an Messen oder die Veranstaltung von Events. Auch dasCorporate Design oder der Internetauftritt eines Unternehmens stehen im engen Zusammenhang mit der Kommunikationspolitik.
Im Rahmen der Distributionspolitik werden die Fragen geklärt, die sich beim Absatz einer Ware oder Dienstleistung sowie im direkten Kontakt mit dem Kunden ergeben, wie beispielsweise: Welche Absatzkanäle sind erforderlich, um einzelne Zielgruppen möglichst gut zu erreichen? Welche Absatzorgane stehen für den Kontakt mit dem Kunden zur Verfügung? Welche logistischen Voraussetzungen müssen für einen reibungslosen Absatz gegeben sein? Stets im Vordergrund stehen hierbei die Ziele möglichst geringer Kosten für den Absatz und einer möglichst hohen Verfügbarkeit des Absatzgutes für den Kunden.


